Hausmittel gegen Hundegeruch: So wirst du den Geruch los – ganz natürlich!
Hunde sind treue Begleiter, die uns mit Liebe, Freude und jeder Menge Spaß bereichern. Doch manchmal gibt es da dieses kleine Problem: der Hundegeruch. Kein Hundebesitzer bleibt von ihm verschont. Aber keine Sorge – es gibt zahlreiche Hausmittel gegen Hundegeruch, die nicht nur effektiv sind, sondern auch ganz ohne Chemikalien auskommen. In diesem Artikel möchte ich dir alles erzählen, was du über die natürlichen Lösungen gegen Hundegeruch wissen musst. Ich werde dir einige einfache Tipps und Tricks verraten, wie du deinem Hund helfen kannst, frisch und angenehm zu riechen – und das ganz ohne aufwändige Produkte oder teure Tierarztbesuche.Warum riecht mein Hund überhaupt?
Bevor wir uns mit den Hausmitteln beschäftigen, müssen wir uns zunächst die Frage stellen: Warum riecht mein Hund überhaupt? Der unangenehme Geruch kann viele Ursachen haben – von der Ernährung bis hin zu Hautkrankheiten. Ein Hund, der sich regelmäßig schmutzig macht oder viel draußen unterwegs ist, wird natürlich intensiver riechen. Aber auch Faktoren wie der Gesundheitszustand, das Fell oder das Hundefutter spielen eine Rolle. Beispiel: Wenn dein Hund oft im Wasser planscht oder sich in schmutzigen Pfützen wälzt, kann das zu einem intensiveren Geruch führen. Aber auch eine falsche Ernährung, die wenig Nährstoffe liefert, kann den Körpergeruch deines Hundes beeinflussen.
Hausmittel gegen Hundegeruch – meine Top 5 Tipps
1. Regelmäßiges Baden mit natürlichen Shampoos
Eines der einfachsten Hausmittel gegen Hundegeruch ist regelmäßiges Baden. Dabei solltest du jedoch darauf achten, ein mildes, auf den Hund abgestimmtes Shampoo zu verwenden. Shampoos, die für Menschen oder Chemikalien enthalten, können die Haut deines Hundes irritieren und den Geruch eher verschlimmern. Ich empfehle ein natürliches Hundeshampoo aus der Apotheke oder dem Fachhandel. Diese Produkte enthalten beruhigende und desinfizierende Inhaltsstoffe wie Aloe Vera oder Kamille und sind besonders sanft zur Haut deines Hundes. Tipp: Wenn dein Hund besonders stark riecht, versuche es mal mit einem Shampoo, das Teebaumöl enthält. Teebaumöl ist bekannt für seine antibakteriellen und desinfizierenden Eigenschaften, die helfen, den Geruch zu neutralisieren.2. Apfelessig als natürliches Deo
Apfelessig ist ein wahres Wundermittel in der Hundepflege. Er kann nicht nur gegen unangenehme Gerüche im Haushalt helfen, sondern auch das Fell deines Hundes erfrischen. Apfelessig neutralisiert den schlechten Geruch, ohne das empfindliche Gleichgewicht der Hautflora deines Hundes zu stören. Anwendung: Mische eine Lösung aus 1 Teil Apfelessig und 2 Teilen Wasser und sprühe sie leicht auf das Fell deines Hundes. Achte darauf, dass der Essig nicht in die Augen oder Ohren gelangt! Der Geruch des Apfelessigs verfliegt schnell, und zurück bleibt ein frisches Hundefell. Beispiel: Ein Freund von mir hatte einen Hund, der immer extrem nach dem Gassigehen roch. Nach der Anwendung von Apfelessig-Wasser fühlte sich der Hund viel frischer an, und der unangenehme Geruch war viel weniger stark.3. Backpulver für das Hundebett und die Polster
Nicht nur das Fell eines Hundes kann unangenehm riechen, sondern auch seine Schlafplätze. Wenn du den Geruch im Hundebett bekämpfen möchtest, ist Backpulver ein super Hausmittel. Es wirkt wie ein natürliches Desodoriermittel und hilft dabei, unangenehme Gerüche zu neutralisieren. Anwendung: Streue einfach etwas Backpulver auf das Hundebett oder die Polster, lass es für etwa 15–20 Minuten einwirken und sauge es dann gründlich ab. So wird das Bett deines Hundes nicht nur sauberer, sondern riecht auch viel frischer. Tipp: Du kannst auch einen kleinen Beutel Backpulver unter dem Hundebett verstecken, um den Geruch konstant zu neutralisieren. So bleibt der Schlafplatz immer angenehm frisch.4. Zitrusfrüchte gegen schlechten Atem
Ein schlechter Atem bei Hunden ist oft ein Anzeichen für eine nicht optimale Mundhygiene. Doch keine Sorge – auch hier gibt es natürliche Lösungen! Zitrusfrüchte wie Zitronen oder Orangen sind perfekte Hausmittel gegen den schlechten Atem deines Hundes. Sie haben antibakterielle Eigenschaften und erfrischen den Atem. Anwendung: Du kannst deinem Hund ab und zu eine kleine Menge Zitronensaft ins Trinkwasser geben – aber Vorsicht: Nicht jeder Hund mag den Geschmack! Alternativ kannst du auch mit einem weichen Tuch über das Zahnfleisch deines Hundes wischen, das zuvor mit etwas verdünntem Zitronensaft befeuchtet wurde. Beispiel: Meine Tante hat einen älteren Labrador, dessen Atem oft unangenehm roch. Sie begann, ihm regelmäßig eine kleine Scheibe Apfel oder ein Stückchen Karotte zu geben. Diese natürlichen „Zahnpflege-Snacks“ halfen nicht nur, den Atem zu verbessern, sondern auch, den Hund zu beschäftigen.5. Frische Kräuter aus der Küche
Kräuter sind eine tolle Möglichkeit, nicht nur die Wohnung zu verschönern, sondern auch den Hundegeruch zu bekämpfen. Frische Kräuter wie Petersilie, Basilikum oder Minze wirken nicht nur gegen unangenehme Gerüche, sondern haben auch viele gesundheitliche Vorteile für deinen Hund. Anwendung: Du kannst deinem Hund kleine Mengen frischer Kräuter ins Futter mischen oder sie ihm als Snack anbieten. Kräuter wie Petersilie helfen, den Atem zu erfrischen, während Minze oft eine beruhigende Wirkung hat. Tipp: Achte darauf, dass die Kräuter, die du deinem Hund gibst, ungiftig sind. Es gibt bestimmte Pflanzen, die für Hunde gefährlich sein können, wie z.B. Schokolade oder Zwiebeln.Wie du Hundegeruch langfristig vorbeugen kannst
Nun, nachdem du einige Hausmittel gegen Hundegeruch kennst, fragst du dich vielleicht, wie du diesem Problem langfristig vorbeugen kannst. Die Antwort liegt oft in der richtigen Pflege und Ernährung deines Hundes.1. Regelmäßige Fellpflege
Das regelmäßige Bürsten des Fells hilft nicht nur, den Hundegeruch zu minimieren, sondern fördert auch die Durchblutung und trägt zur gesunden Haut deines Hundes bei. Besonders bei langhaarigen Rassen solltest du das Fell regelmäßig entwirren und pflegen, damit sich keine Schmutzpartikel festsetzen können.2. Achte auf die Ernährung
Hundeernährung spielt eine große Rolle dabei, wie der Körpergeruch deines Hundes wahrgenommen wird. Füttere deinen Hund mit hochwertigem, ausgewogenem Futter, das seine Haut und Fellgesundheit unterstützt. Ein Hund, der gesund ernährt wird, riecht in der Regel auch frischer.3. Wöchentliche Zahnpflege
Wie bei uns Menschen ist auch bei Hunden die Zahnpflege wichtig, um schlechten Atem zu verhindern. Kausnacks, spezielle Zahnpflegeprodukte oder regelmäßiges Zähneputzen können dabei helfen, dass dein Hund einen angenehmen Atem behält.Die 10 meist gestellten Fragen zum Thema: Hundegeruch
1. Wie oft sollte ich meinen Hund baden, um Geruch zu vermeiden?
Es ist wichtig, deinen Hund nicht zu oft zu baden, da dies seine Haut austrocknen kann. In der Regel reicht es aus, wenn du deinen Hund alle 4–6 Wochen badest. Wenn er besonders schmutzig wird oder unangenehm riecht, kannst du natürlich auch öfter baden, aber achte darauf, ein mildes Hundeshampoo zu verwenden.2. Kann ich Apfelessig auch bei Welpen verwenden?
Ja, Apfelessig kann auch bei Welpen verwendet werden, allerdings in stärker verdünnter Form. Stelle sicher, dass du den Apfelessig mit ausreichend Wasser verdünnst (1 Teil Apfelessig, 3 Teile Wasser), um Hautirritationen zu vermeiden.3. Warum riecht mein Hund trotz Baden immer noch unangenehm?
Ein unangenehmer Geruch trotz regelmäßigen Badens könnte auf gesundheitliche Probleme wie Hautinfektionen, Allergien oder eine falsche Ernährung hinweisen. In solchen Fällen ist es ratsam, einen Tierarzt aufzusuchen, um die Ursache abzuklären.4. Kann ich Backpulver auch im Hundekäfig verwenden?
Ja, du kannst Backpulver auch im Hundekäfig verwenden, um Gerüche zu neutralisieren. Streue eine kleine Menge auf den Boden des Käfigs, lass es für 15 Minuten einwirken und sauge es dann gründlich ab. Es hilft, unangenehme Gerüche zu absorbieren.5. Wie kann ich den Geruch nach dem Gassigehen schnell loswerden?
Ein schnelles Mittel gegen den Geruch nach dem Gassigehen ist es, mit deinem Hund eine gründliche Reinigung durchzuführen. Wische mit einem feuchten Tuch das Fell ab oder sprühe etwas Apfelessig-Wasser auf das Fell, um Gerüche zu neutralisieren.6. Kann ich Zitrusfrüchte im Hundezimmer verwenden, um den Geruch zu bekämpfen?
Zitrusfrüchte wie Zitronen und Orangen können helfen, den Raum frischer riechen zu lassen. Allerdings solltest du vorsichtig sein, dass dein Hund keine Zitrusfrüchte isst, da sie für Hunde giftig sein können. Nutze sie daher nur in Form von Deko oder ätherischen Ölen, die du außerhalb der Reichweite deines Hundes platzierst.7. Kann ich selbstgemachte Hundekekse verwenden, um den Atem meines Hundes zu verbessern?
Ja, du kannst selbstgemachte Hundekekse aus Zutaten wie Karotten, Petersilie oder Minze zubereiten, um den Atem deines Hundes zu erfrischen. Diese natürlichen Zutaten helfen dabei, den schlechten Atem zu reduzieren und fördern gleichzeitig die Zahngesundheit.8. Was kann ich tun, wenn der Hund an sich selbst leckt und dadurch der Geruch intensiver wird?
Wenn dein Hund ständig an sich leckt, könnte dies auf Hautprobleme oder Allergien hinweisen. In solchen Fällen solltest du ein sanftes Antiseptikum oder ein beruhigendes Hundeshampoo verwenden. Wenn der Geruch weiterhin bestehen bleibt, empfehle ich, einen Tierarzt zu konsultieren.9. Sind kommerzielle Deodorants für Hunde sicher?
Viele kommerzielle Deodorants für Hunde enthalten Duftstoffe und Chemikalien, die die empfindliche Haut deines Hundes reizen können. Es ist besser, auf natürliche Hausmittel wie Apfelessig oder Backpulver zurückzugreifen, um unangenehme Gerüche zu bekämpfen.10. Wie kann ich verhindern, dass der Geruch von meinem Hund an meiner Kleidung haftet?
Der Geruch von deinem Hund haftet oft an deiner Kleidung, wenn du viel mit ihm kuschelst oder ihn abends ins Bett lässt. Ein häufiger Trick ist, das Fell deines Hundes mit einer Bürste zu pflegen, um abgestorbene Haare und Gerüche zu entfernen. Wenn der Geruch dennoch bleibt, versuche, deine Kleidung mit einem natürlichen Duftspray zu behandeln, das auf ätherischen Ölen basiert, und wasche sie regelmäßig.
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